
Public opinion in Germany tends to oppose the West's aggressive war against Iraq. There is no notable movement to protest the horrific goings-on, however, and the fact is not challenged at all that operations emanating from German territory and the involvement of American facilities here play a vital role in the ongoing occupation of Iraq.
At the same time, Germans tend to approve of the war against Afghanistan, unperturbed by the fact that the nature of this war and the rationales presented for carrying it out are analogous to the Iraq case: regime change, nation building, tyrannicide, the imposition of democracy at the barrel of a gun.
I have predicted for quite some time that attacking and occupying Afghanistan is likely to meet support in Germany only as a matter of transient "political correctness". The untenability of this position is increasingly being recognised, and soon it will be politically correct, i.e. the fashion of the day, to stay out of Afghanistan.
For the time being, to acquire a license to kill from Germans, just call the target "Taliban" - retroactively, in unsubstantiated anticipation or otherwise.
During the Nazi years, one could not observe broad sections of the German population demanding the killing of Jews - in fact, the Nazis knew that they would be going too far in disclosing or aggressively advertising the systematic extermination of Jews and, therefore, carefully hid the vile business from the public.
Today, it is easy to find support among the German public for the killing of certain sections of the Afghan population - just call them Taliban, and it will be deemed fine to take them out.
After all, German soldiers are over there for a "humanitarian" purpose - helping to support and stabilise (by bribery and other most dubious means) war lords and political coalitions in Kabul that on closer inspection betray, perhaps even more pronouncedly, the repugnant aspects implied in the term Taliban, a designation conveniently employed as a supposedly irrefutable all-purpose condemnation that must be accepted if one is not to commit the unspeakable sin of not being politically correct.
The media are largely silent about the actual circumstances of German collaboration in Afghanistan, portraying instead German involvement as a touching case of compassion and a generous act of bringing cultural advancement to savage tribes.
The encroachment of German forces upon foreign territories meets with unhesitant popular consent in Germany nowadays, the gullible population being literally instructed by the government, politicians and the media that such action be of a "humanitarian" nature.
When no WMD were found in Iraq, the invaders quickly relabelled themselves to pose as armed missionaries in pursuit of humanitarian causes - and, despite wide disapproval of the attack against Iraq in Germany, the "humanitarian" idea of "killing a bad man" (Saddam Hussein) was readily endorsed by Germans, while in the meantime the public remains oblivious to the gigantic humanitarian catastrophe set in train by the Western alliance's "philanthropic" tyrannicide.
The principle of non-intervention has vanished from the German mind.
"Humanitarian" aggression is not only the government line with regard to Afghanistan (and indeed other places), it is the position assumed by a growing industry of militarised charity. To my horror, I heard on the radio recently, a representative of CARITAS - a charity of the Roman Catholic church - demanding that German forces remain in Afghanistan to protect CARITAS in the pursuit of their various projects.
The spirit of the crusades has returned to Germany.
And for my German speaking readers, a few remarks that I contributed to a recent on-line discussion of the presence of German military forces in Afghanistan (for the full thread, click on the post's headline):
Der Gipfel deutscher Heuchelei:
Bundespräsident Herzog warnt: keine parlamentarische Demokratie mehr in Deutschland (80% aller für Deutsche bindenden Gesetze stammen von einer undemokratischen Bürokratie in Brüssel); ganz Deutschland ignoriert den Brüsseler Staatsstreich und gibt vor, so sehr an Demokratie interessiert zu sein, dass es sich an einem Jihad zur Verbreitung der Demokratie mit Feuer und Schwert in Afghanistan beteiligt - allerdings nur, um den Verbündeten zum Töten und Getötetwerden zu verhelfen (Tornados zeigen genau, wo hinzuschießen) - keine Kampfeinsätze für Deutsche, deutsche Soldaten sollen mit dem Transport von Schulbänken glänzen. Feinde (z.B. die Taliban, die effektiv den Status von Untermenschen erhalten, oder schert sich jemand in Deutschland um das Leben eines Taliban) Feinde abschlachten - völlig in Ordnung, nur das machen besser die Amis, deutsche Soldaten haben Fototermin beim Stern, der ihre "humanitären Großtaten" verweigt. Seit Somalia 1993 besetzt Deutschland wieder fremde Länder ohne Rechtsgrundlage, das Volk spielt längst wieder mit - wir entdecken unsere internationalen "Pflichten", wenn wir ganz sicher sind, zu den Stärkeren zu gehören, und gehen stiften, schon wenn's nur ein bisschen weh tut. Ein Volk ohne Prinzipien beliebig mainpulierbar durch drittklasige Politiker. Bravo Deutschland. Liebe WELT, berichtet bitte mehr von RON PAUL in den Vereinigten Staaten, damit deutsche Leser eine Chance haben, überhaupt zu verstehen, wovon ich schreibe.
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Der wohlmeinde deutsche Schaukelstuhl-Imperialist nimmt sich der Wilden an, über deren heimische Verhältnisse, Recht und Pflichten er natürlich am besten bescheid weiß.
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ch saß 1993 in einem Restaurant am Kurfürstendamm und versuchte meinen Freunden klar zu machen, dass der Einsatz deutscher Truppen außerhalb der Nato und zu anderen Zwecken als dem der Verteidingung Deutschlands unrechtens sei. Genauso gut hätte ich 1939 auf dem Kurfürstendamm sitzen können und dagegen wettern mögen, dass der Überfall auf Polen unrechtens sei: In beiden Fällen handelte die deutsche Regierung politisch korrekt (nach der für sie maßgeblichen politischen Mode).
1993 war auch dehalb ein Scheideweg, weil sich Deutschland für das "Recht des Stärkeren" in der internationalen Politik entschied - das Prinzip der Nichteinmischung gegen das der "preemptive wars" austauschte. Wenn wir lustig sind: marschieren wir ein wo wir wollen, um der letzten politischen Mode zum Erfolg zu verhelfen.
Ich schrieb bereits unten: die politische öffentlichkeit in Deutschland hat jedes Bewusstsein für die Bedeutung von Prinzipien verloren - schielt nur noch dem, was gerade "in" ist - deshalb mein Rat: Deutsche, schaut nach Amerika und befasst euch mit der RON PAUL Bewegung.
http://www.iht.com/articles/1993/07/16/command.php
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Man hat uns in den Afghanistan-Krieg hineingelogen mit der Behauptung, man wolle Bin Laden habhaft werden - wozu ein ganzes Land deshalb mit Krieg überzogen werde muss, zeigt sich erst als die anderen/wahren Motive des Überfalls auf Afghanistan öffentlich wurden - Nation building, Demokratie-Jihad. Bin Laden hnat man nicht ernsthaft verfolgt und wie die Amerikaner im Irak, sagen die Deutschen: wenn wir schon in Afghanistan sind, dann können wir auch noch dies oder das tun - rein humanitär gemeint, versteht sich.
Um es ganz klar zu sagen, Altobello: Wir haben nichts in fremden Ländern verloren, die uns nichts getan haben. (Die Taliban, wohlgelitten durch westliche Regierungen bis 911 - waren bereit Bin Laden auszuweisen, doch daran waren die USA bald nicht mehr interessiert - damit wäre ja der ganze Krieg schon zuende gewesen.)
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Wir können nicht jedem Unbill in der Welt entgegentreten und schon garnicht unter Missachtung vernünftiger Prinzipien, sonst müssten wir unsere Truppen z.B. aus Afghanistan abziehen (grundsätzlich und aus anderen Gründen bravo!), um sie zum Schutz der irakischen Bevölkerung im Irak gegen die USA einzusetzen...
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Die Invasion Afghanistans und die Iraks sind gleichermaßen unrechtens.
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Was halten Sie von der Idee, deutsche Soldaten im Irak...? Sind sie immer noch so wild entschlossen, Menschenleben zu retten - auch wenn es diesmal gegen Goliath geht?
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Schon die Bombardements und die aggressive Embargo-Politik der USA hat in den 90er Jahren über 500 000 Irakern das Leben gekostet - bevor der jetzige Krieg begann. Albright hat dies nicht geleugnet, sondern im Gegenteil als "worth it" bezeichnet. Und wenn "nur" 1 Iraker durch den durch nichts zu rechtfertigenden Einmarsch der USA in den Irak ums Leben gekommen wäre - es wäre einer zuviel.
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Genau: Deshalb sollten wir unbedingt unsere Truppen auch in den Irak schicken, um die Demokratie einzuführen und den schlechten Menschen dort das Handwerk zu legen und den Guten zu geben, was sie verdienen. Und dann müssen wir dringend in Nordkorea einmarschieren. Pläne sollten auch hinsichtlich Ruanda und anderen afrikanischen Staaten gemacht werden. Pakistan ist auch kein schlechtes Stichwort - die dortige Demokratie müsste auf Vordermann gebracht werden, wenn wir überhaupt von einer Demokratie sprechen dürfen. Und dann wäre da noch....
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Deutsche Vergangenheitsbewältigung 2007: Die deutsche Öffentlichkeit unterstützt wieder imperialistische Angriffskriege mit deutscher Beteiligung. Es gilt inzwischen als völlig legitim, militärische Invasionen vorzunehmen, um die politischen und sonstigen Ziele, die eine deutsche Regierung in einem fremden Land erzielt zu sehen wünscht, durchzusetzen.
Schizophrenerweise gelten den Aghanistan-Kriegsbefürwortern die Argumente, mit denen sie einen deutschen Einsatz dort gutheißen als nicht anwendbar auf den Irak. Anlass für militärische Einmischung in angeblich humanitärer Absicht gibt es im Irak und und in zahlreichen anderen Ländern zur Genüge. Solche eklatanten Widersprüche in der Argumentation rühren daher, dass nicht das Grundsätzliche bedacht wird, sondern nur das jüngste Mediengewäsch nachgebetet wird.
Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Während Roman Herzog konstatiert, dass eine funktionierende parlamentarische Demokratie in Deutschland der Vergangenheit angehört (80% aller für Deutsche bindenenden Rechtsakte stammen von einer undemokratischen Herrschaftsbürokratie in Brüssel), wärmt sich Deutschland an der Vorstellung, die Demokratie in anderen Ländern mit Feuer und Schwert zu verbreiten.
Bald wird es für eine deutsche Regierung nicht mehr nötig sein, die Teilnahme deutscher Truppen davon abhängig zu machen, dass das Töten den Allierten überlassen sei (allerdings dienen deutsche Truppen dazu, den Allierten präzise anzuzeigen, wo die zu Tötenden sich befinden) und die deutschen Kontingente sich als Entwicklungshelfer vorteilhaft in Szene setzen.
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[Es spricht Bände]... dass die Umfrage-Box von DIE WELT (siehe oben) keinen Platz lässt für jene Meinungen, die im Einklang mit dem stehen, was fast 50 Jahre Politik der Bundesrespublik Deutschland war: Keine Angriffskriege, keine Kreuzzüge, um mit militärischer Gewalt einem anderen Land die Vorstellungen der deutschen Regierung aufzuzwingen.
[Die Frage und die Optionen lauteten:
Soll die Bundeswehr auch im Süden Afghanistans eingesetzt werden?
Ja, für eine dauerhalfte Befriedung Afghanistans ist ein Einsatz im Süden unvermeidbar
Ja, wir können unsere internationalen Partner die gefährliche Arbeit nicht alleine machen lassen
Nein, die Stärke der Bundeswehr ist der Aufbau, nicht der Kampf
Nein, wir wollen keine Soldaten in Särgen nach Hause holen]
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Invasoren sind immer bemüht, sich den Anschein lupenreiner Legitimität zu geben und entsprechende Marionettenregime einzusetzen. So auch in diesem Fall.
Die westliche Öffentlichkeit wurde ursprünglich mit dem Argument getäuscht, gezielte und beschränkte militärische Einsätze, die in einem klaren Zusammenhang mit den Sicherheitsinteressen der intervenierenden Länder stehen, vorzunehmen. Worüber sich durchaus reden lässt. Absicht war aber, das ganze Land mit Krieg zu überziehen und alsbald wurden Demokratierung und Regiemewechsel als weitere Argumente nachgeschoben.
Die Legitimität der derzeitigen Regierung Afghanistans ist mehr als fraglich - doch ungeachtet dieses Gesichtspunktes hat sich Deutschlands Militär auf die Verteidigung des eigenen Territoriums zu beschränken und schon garnicht, militärisch oder anderweitig Partei zu ergreifen in den heillosen internen Streitigkeiten eines anderen Landes.
Marionettenregime zur nachträglichen Legitimierung lassen sich zwar häufig leicht finden, vermutlich besonders leicht in einem Land mit so vielen rivalisierenden Gruppen wie Afghanistan - aber Erfolg lässt sich mit deratigen Machenschaften sehr viel schwerer erzielen. Die reichsten Länder und stärksten Armeen des Westens haben seit vielen Jahren kaum militärische Fortschritte gemacht, von der humanitären Lage und dem Entwicklungsstand des Landes ganz zu schweigen - jetzt glaubt man sogar deutsche Truppen im Süden zu benötigen.
Was mich überdies ganz besonders schockiert, ist der Umstand, dass die Überzeugung in Deutschland um sich greift, man müsse nur ein Anliegen haben, das beliebt genug ist (vorübergehend), um berechtigt zu sein, seine Vorstellungen einem anderen Land mit militärischer Gewalt aufzudrängen.
In wenigen Monaten schon, spätestens in in zwei Jahren werden militärische Invasionen in Afghanistan nicht mehr als "politisch korrekt" gelten - dafür leider sicherlich solche in anderen Ländern. Und die ersten Dissertationen werden geschrieben werden, in denen man sich wundert, wieso ausgerechnet die Deutschen sich wieder am Überfall eines anderen Landes beteiligten.
Was glauben Sie, wie schnell Deutschland sein Herz für Afghanistan wieder verliert, wenn es ein paar mehr Verluste auf deutscher Seite geben wird und die Kosten der Präsenz ernstlich zu kneifen beginnen oder andere Interventionsgelüste akut werden - da wartet ja noch einiges auf uns: Iran, Pakistan, Saudi Arabien...
Solche Einsätze wie in Afghanstan sind leider eine Modeangelegenheit geworden und nicht eine von durchdachten und daher zur Dauerhaftigkeit. geeigneten Prinzipien.
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Afghanistan ist überfallen und besetzt worden von einer Gruppe von westlichen Alliierten, zu denen sich Deutschland von Anfang an hinzugesellt hat. In einem beispiellosen Akt der Heuchelei ist die deutsche Politik bemüht, unsere Truppen als "Entwicklungshelfer" zu nobilitieren; doch, glauben Sie mir, es gibt zahllose Afghanen, die die deutsche Rolle als imperialistische Hilfstruppe durchschauen, und der Afghane, der sich eine Stinger-Rakete wünscht, um deutsche Tornados, die ihn "ausgucken", damit die Amerikaner dann die Drecksarbeit des Tötens übernehmen, dürfte keinen Zweifel darüber verspüren, dass sein Land einem Überfall zum Opfer gefallen ist.
Zivilcorage ist eine Resource die offenbar in großer Fülle in Afghanistan vorhanden ist, jedenfalls finden sich genügend Afghanen, um die Invasion ihres Landes für den Angreifer zu einem Trauma werden zu lassen.
Ich wünschte wir würden uns eine Scheibe davon abschneiden, um uns zuhause um die Verteidigung unserer an Brüssel verlorenen Demokratie zu bemühen, die Souveranität unseres Landes zu verteidigen und den Versuchen wenigstens auf die Spur zu kommen, eine EU-Verfassung hinter dem Rücken des Volkes einzuführen. Allerdings setzte das voraus, dass wir den Sinn einer Verfassung verstehen, der nicht darin besteht die ständig wachsende Macht der Regierung zu zementieren, sondern einzig und allein, jegliche Regierungsmacht wirkungsvoll zu begrenzen.
Deutschland, kämpfe mal lieber auf eigenem Territorium für die Freiheit. Mach' erstmal deine eigenen politischen Hausaufgaben. Lerne wieder was Freiheit bedeutet und welche wichtige, aber untergeordnete, d.h. an höhere Prinzipien gebundene Rolle die Demokratie für eine freiheitliche Gesellschaft spielt, bevor du dich in Neokolonilalismus übst.
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Perseus schreibt: "Die Taliban selbst sind eine ausländische Macht in Afghanistan.
Sie rekrutieren sich vorwiegend aus Pakistanis."
Jeder kann leicht im Internet nachprüfen, dass Perseus' Angaben falsch sind.
Wie es überhaupt immer wieder erstaunlich ist, wie wenig die Menschen, die für eine Einmischung in afghanische Angelegenheiten eintreten, sich tatsächlich mit dem Land beschäftigt haben.
Hanebüchen: Die einfachen Vorstellungen über ein Land, das aus zwei Bevölkerungsteilen besteht - den Guten und den Bösen -, die unsere Regierung auch genau zu unterscheiden weiß, sodass es den Guten Entwicklungshilfe leisten und die Bösen umbringen lassen kann - durch die Amerikaner, Kanadier, Briten etc, denn den Deutschen ist das Töten als solchem zu unangenehm - nicht aber das genaue Herausfinden und Angeben (per Tornados), wo die zu Tötenden sich befinden.
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ch beziehe mich nochmals auf die falschen Angaben, die Perseus gemacht hat, indem er schrieb: "Die Taliban selbst sind eine ausländische Macht in Afghanistan.
Sie rekrutieren sich vorwiegend aus Pakistanis."
Demgegenüber: Nur ein Hinweis aus zahlreichen anderen Quellen, die leicht im Internet aufzusuchen sind: "The Taliban are Pushtuns, who account for almost 48 percent of the Afghan population and their area is mainly the southern half of Afghanistan. To rule Afghanistan, the rulers have to have the support of the Pushtun; all the rulers of modern Afghanistan since its founding in 1747 have been Pushtuns." Weiteres unter: http://www.expressnews.ualberta.ca/article.cfm?id=1517
Wer Krieg führen will, braucht immer brutale Vereinfachungen, das liegt in der Natur des Krieges.
Die Taliban, die beileibe nicht die einzigen sind, die der westlichen Invasion Widerstand leisten, auf ein so einfaches Feindbild zu reduzieren, das jede Hemmung abfällt, sie zu vernichten, ist sachlich verfehlt und moralisch verwerflich.
Was immer die unüberschaubaren internen Streitigkeiten Afghanistans, Deutschland hat sich darin nicht einzumischen.
Und denen, die sich der Illusion hingeben, den westlichen Besatzern Afghanistans läge das Wohl der dortigen Bevölkerung am Herzen, empfehle ich auch über die geopolitischen Motive des Einmarsches (Ölzufuhr) nachzudenken - ein Thema, das soweit ich es überblicke überhaupt nicht angeschnitten wurde in den Kommentaren unten.
Selbst denen, die das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheit anderer Länder nicht beherzigen wollen, wird bei genauer Analyse der Lage klar werden, dass imperiales Parteiergreifen bedeutet, Unentscheidbares und Widersprüchliches mit brachialer Gewalt zu vereinfachen - woran bislang jede imperialistische Macht früher oder später zerbrochen ist.
Freilich gibt es in Afghanistan hunderte, ja tausende verschiedene Fraktionen, von denen jede ganz eigene Vorstellungen hat, was deutsche Truppen zu leisten haben, um ihren Ansprüchen und Erwartungen gerecht zu werden.
Weiten Sie den "Polizei"-Anspruch Hilfesuchender an die deutsche Politik und ihre militärischen Möglichkeiten auf die ganze Welt auf, dann werden Sie erkennen, dass es mehr als genug Länder gibt, die noch "bedürftiger" erscheinen (nur dass, sie gerade nicht im Einflussbereich des letzten amerikanischen "geopolitischen Aufwasches" und deshalb auch Abseits des aktuellen Medieninteresses liegen). Und selbst, wenn es Deutschland, wie einst erträumt, möglich wäre, die ganze Welt zu "befrieden" (sind wir Herrenmenschen, die dazu befähigt sind?) - ist es das, was wir wieder wollen?
Afghanistan ist kompliziert genug, um allein schon aus dem Grunde, Anlass zu geben, die Finger von ihm zulassen.
Bismarck wurde einmal gefragt, ob es überhaupt jemand gäbe, der den Balkan verstünde. "Ja", antwortete Bismarck, "zwei Menschen."
"Wer?"
"Ich."
"Und wer noch?"
"Der Andere ist verrückt geworden."
(Internationale wie nationale, möchte ich ergänzen) "Wohlfahrt", schrieb der große deutsche Liberale, Immanuel Kant, "kennt kein Prinzip.“ Sondern nur Sonderinteressen, wovon sich die durchzusetzen pflegen, deren Nutznießer am lautesten schreien und politisch am besten organisiert sind.
So fremd, diese Aussage Kants vielen erscheinen mag - ich empfehle jedem herauszufinden, was er – neben dem bereits von mir Angedeuteten - damit gemeint hat - statt sich vom letzten Medienklatsch irre machen zu lassen.
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Das tägliche Brot unseres politischen Systems: Beschriftung einer Fahne - mit undefinierten, undefinierbaren oder falsch definierten Begriffen. Oder es ist ein andersartiger Etikettenschwindel im Spiel. (Soll man die Leser z.B. damit überfordern, dass in Deutschland niemand verstanden hat, dass wir entweder eine soziale Marktwirtschaft oder einen Rechtsstaat haben können, nicht aber beides?)
Es spielt ohnehin keine Rolle, wie wahrhaftig die Losung ist: Recht hat, wer sich in der politischen Arena oder auf dem Schlachtfeld durchsetzt.
Das ist die ganze Essenz der politischen (Un)Kultur Deutschlands.


5 comments:
selten so einen schwachsinn gelesen
Hallo.
Ich mochte mit Ihrer Website understandingfreedom.blogspot.com Links tauschen
I have given up operating the present blog a long time ago. Instead I publish regularly as Georg Thomas at RedStateEclectic.
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MTV 2010Awards
Guten Tag
Wir stimmen wieder absolut nicht überein mit der diesjährigen mtv awards 2010 Entscheidung.
Bitte besucht unsere kleine Abstimmung
http://micropoll.com/t/KEcJnZBNrh
Lady Gaga kann doch wirklich nicht besser sein als ACDC
Diese Umfrage wird unterstützt von MTVawards 2010 sponsor femmestyle
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Nächstes Jahr 2011 muss wieder unbedingt um einiges gerechter werden.
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